Rathaus und Marktplatz

Ich habe die Texte unter den Bildern von den folgenden und auch sehr ausführlichen Seiten über das Bremer Rathaus und den Schütting entnommen: http://www.rathaus-bremen.de/detail.php?gsid=bremen02.c.1458.de , http://wapedia.mobi/de/Bremer_Rathaus , http://www.goruma.de/Wissen/KunstundKultur/WelterbestaettenUNESCO/Unesco_Welterbestaetten_Deutschland/bremer_rathaus_roland.html und  http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtting_(Bremen)


Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und der Weserrenaissance in Europa. Im Juli 2004 wurde es zusammen mit dem Bremer Roland von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt. Das Ostportal des alten Rathauses Die Herolde am östlichen Portal des Alten Rathauses sind zwei Reiterfiguren, die erstmals 1901 aufgestellt wurden. Der Bremer Kaufmann John H. Harjes hatte diese vom Bildhauer Rudolf Maison geschaffenen Figuren 1900 bei der Weltausstellung in Paris gesehen, gekauft und der Stadt geschenkt. Rathausarkaden - links der Roland
Rathausarkaden - im Hintergrund der St. Petri Dom 2. Arkadenbogen von links mit den Tugenden mit Hahn (Vigilantia) und Henne (Custodia), darüber Fortuna mit Plutoknaben und einem nach dem Glück greifenden Mann (März) Letzter Arkadenbogen rechts mit Victoria (Palmzweig) und dem guten Ruf im Himmel (Fama), darüber sich umarmendes und tafelndes Paar für das Sternzeichen Steinbock Rathausarkaden mit Roland
Wasserspeier am neuen Rathaus Oberhalb des neunten Bogens hält eine Frauenfigur zwei Kinder im Arm und symbolisiert mit dieser Geste die Liebe, während die ihr gegenüber sitzende Figur beide Arme zur Seite streckt und vermutlich früher eine Metallwaage hielt; damit symbolisierte sie wahrscheinlich die Gerechtigkeit. Untere Rathaushalle von 1406 - Es ist eine dreischiffige schlichte Halle mit flacher Balkendecke, die von zehn edelgeformten Holzständern getragen wird - hier fanden Kauf und Verkauf statt. Schiffsmodell in der oberen Rathaushalle - Das älteste Modell stammt aus dem Jahre 1545. Die Geschütze an dem kunstvoll gearbeiteten Modell lassen sich tatsächlich laden und feuern. Zu festlichen Anlässen wurde früher davon auch Gebrauch gemacht.
Obere Rathaushalle - Vier prächtige Schiffsmodelle hängen, von schweren Eisenketten gehalten, an der Rathausdecke und erinnern an Glanz aber auch Gefahren in der Geschichte einer großen Handels- und Hansestadt. Obere Rathaushalle - Jahrhunderte lang tagte hier der Rat der Stadt. Hier wurden Entscheidungen zum Wohle der Stadt getroffen, Verträge geschlossen, Recht gesprochen und Abgesandte anderer Länder empfangen. Ratsgestühl in der oberen Rathaushalle Obere Rathaushalle
Das Salomonische Urteil (vermutlich Bartholomäus Bruyn d.Ä.) von 1532 - Symbolisch ermahnte das Fresko den Rat der Stadt, bei seiner Rechtsprechung ein ausgewogenes Urteil zu finden. Mehrfach wurde das Wandbild bis heute restauriert. Blick aus der oberen Halle zum Dom - in den Fenstern der Domfassade befinden sich die Wappen der Bürgermeister, Ratsherren und Elterleuten (Sprecher der Kaufmannschaft) aus dem 19. Jahrhundert Blick aus der unteren Rathaushalle auf den Marktplatz - rechts der Roland, im Hintergrund der Schütting Ratsgestühl in der oberen Rathaushalle
Wandtäfelung in der oberen Halle Tapeten in der Güldenkammer Güldenkammer - Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die bereits 1595 entstandene Kammer von Heinrich Vogeler (1872-1942) umgestaltet. Die Güldenkammer ist eines der ganz wenigen noch erhaltenen Zimmer im reinen Jugendstil. Der Festsaal ist der größte Raum des neuen Rathauses, eines von 1909 bis 1913 entstanden Erweiterungsbaues des Münchner Architekten Gabriel von Seidl.
Festsaal - Panorama von Bremen aus dem 17. Jahrhundert Detail des Gestühls im Festsaal Der Senatssaal im neuen Rathaus - er dient zu den allgemein am Dienstag stattfindenden Sitzungen des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Spiegel im Senatssaal
Obere Wandelhalle im neuen Rathaus - Dieser reich geschmückte Raum führt zu den domseitigen Räumen des Bürgermeisters. Uhr in der oberen Wandelhalle Das Hanseatenkreuz auf dem Marktplatz Turmbläserbrunnen - im Hintergrund das Rathaus und der Marktplatz
Bremische Bürgerschaft - Das Haus der Bürgerschaft wurde 1965/66 nach Plänen des Architekten Wassili Luckhardt gebaut. Blick auf den Marktplatz vom Domturm aus Die Figur zwischen den Füßen des Rolands soll der Krüppel sein, der 1032 ein Gelände umkroch, das die Gräfin Emma von Lesum dann der Stadt als Bürgerweide schenkte. Der Bremer Roland von 1404 - Er wurde 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt und gehört zu den Wahrzeichen Bremens. Die Figur wurde aus Elmkalkstein, der Pfeiler aus Obernkirchener Sandstein gefertigt. Der Roland wurde mehrfach restauriert, 1939 aus Sicherheitsgründen neu aufgebaut und im Krieg mit einem Splitterschutz ummauert. 1983 erhielt er ein Gitter, wie es bis 1939 vorhanden war und einen neuen Kopf (das Original steht im Focke-Museum).
Marktplatz Marktplatz Marktplatzspiegelung in der Tür der Bremer Bürgerschaft Schütting - Der Schütting ist das am Marktplatz gelegene Gebäude der Bremer Kaufmannschaft, ehemals Gilde- und Kosthaus der Kaufleute und seit 1849 der Sitz der Handelskammer Bremen.
Der Schütting - es gibt 8 Trägerfiguren an den Eck- und Mittelstäben der beiden Portalfenster. Hier sind es von links nach rechts der Musikant, die Fischhändlerin und der Hafenarbeiter Der Schütting - die Gemüsehändlerin Der Schütting - es gibt 8 Trägerfiguren an den Eck- und Mittelstäben der beiden Portalfenster. Hier sind es von links nach rechts der Steinsetzer, die Gemüsehändlerin und der Musikant. Der Schütting - der Hafenarbeiter
Das Kontorhaus - unmittelbar neben dem Marktplatz befindet sich am Eingang zur Langenstrasse das ehemalige Gebäude der Disconto-Bank (später Fernsprechamt). Das Bankgebäude, in den Jahren 1911 – 1914 von den Berliner Architekten Bielenberg & Moser errichtet, erhielt an der Südwestecke des Marktes einen dem Barock nachempfundenen Doppelgiebel. Weitere historisierende Elemente sind die hohen Arkaden und das abgesetzte Mezzanin. Bis 2002 wurde der Komplex zu einem modernen Büro- und Dienstleistungsgebäude umgebaut. Das Kontorhaus- Schmuck über einem Fenster in der Langenstraße Das Kontorhaus - Säule neben dem Eingang aus der Langenstraße Das Kontorhaus- Schmuck über einem Fenster in der Langenstraße
Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks an der Westseite des Rathauses Blick zum Dom aus der oberen Rathaushalle - in den Fenstern der Domfassade befinden sich die Wappen der Bürgermeister, Ratsherren und Elterleuten (Sprecher der Kaufmannschaft) aus dem 19. Jahrhundert Rathausarkaden Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks an der Westseite des Rathauses
Wandtäfelung in der oberen Rathaushalle Neues Rathaus - Verkleidung des Aufzugs Neues Rathaus - Blick in das Zimmer neben dem Festsaal Neues Rathaus - Spiegel im 1. Stock

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